Katzen-Fun-Facts – Wusstest du das schon?

Katzen sind faszinierende Lebewesen und die meisten Katzenliebhaber wissen schon jede Menge über ihre Vierbeiner. In diesem Artikel lernst du aber fünf Dinge über die Samtpfoten, die du aber bestimmt noch nicht wusstest.

Katzen Fun Facts

1. Bei Katzen kann eine "Menschenallergie" auftreten 

Hustet deine Katze häufig? Du könntest der Grund dafür sein.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 nimmt das Asthma der Katze - von dem unter 200 Katzen eine betroffen ist - dank des menschlichen Lebensstils zu.
Da Katzen häufiger im Haus gehalten werden, sind sie anfälliger für Entzündungen ihrer Atemwege, die durch Zigarettenrauch, staubige Häuser, menschliche Schuppen, Pollen und einige Arten von Katzenstreu begünstigt werden.
In seltenen Fällen kann der Mensch sogar Krankheiten wie die Grippe auf sein Haustier übertragen.

2. Das Gehirn einer Katze ist komplexer als das eines Hundes

Sicher, ihr Gehirn ist klein und macht nur 0,9 Prozent ihrer Körpermasse aus. Aber laut Psychology today, "hat das Gehirn von Katzen eine faszinierende Struktur, die etwa zu 90 Prozent der unseren ähnlich ist".
Die Großhirnrinde - der Teil des Gehirns, der für die kognitive Informationsverarbeitung verantwortlich ist - ist bei Katzen komplexer als bei Hunden. Dazu kommt, dass Katzen etwa 300 Millionen Neuronen haben, verglichen mit 160 Millionen bei Hunden.
Einige Untersuchungen deuten zwar darauf hin, dass Hunde etwas schlauer sind als Katzen, das ist aber abhängig vom untersuchten Bereich und bestimmten Fähigkeiten. Zumindest die Zahlen sprechen nämlich eine andere Sprache.

3. Katzen schnurren nicht nur, wenn sie glücklich sind

Katzen schnurren, wenn sie zufrieden sind, das wissen wir alle. Aber sie schnurren darüber hinaus auch, wenn sie gebären, krank sind, stillen und sogar wenn sie verletzt sind. Wissenschaftler sind sich nicht ganz sicher, warum, aber sie haben einige Ideen.
"Katzen schnurren sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen mit einem konstanten Muster und einer Frequenz zwischen 25 und 150 Hertz", schreibt Leslie A. Lyons, Assistenzprofessorin an der School of Veterinary Medicine an der University of California.
Klangfrequenzen in diesem Bereich können die Knochendichte verbessern und die Heilung fördern.

4. Katzen können „süß“ nicht schmecken

Katzen sind nicht an süßen Dingen interessiert, weil das Gen, das für einen Teil des süßen Geschmacksrezeptors zuständig ist, einen Defekt aufweist.
Der Rezeptor enthält zwei sogenannte Protein-Untereinheiten, T1R2 und T1R3, die jeweils von einem separaten Gen kodiert werden. Der Defekt tritt am T1R2-Protein bei Hauskatzen sowie bei Geparden und Tigern auf, was es diesen Vierbeinern unmöglich macht, süß zu schmecken.
Dieser Umstand schützt Katzen allerdings nicht davor, von Katzenfutter, dem Zucker zugesetzt ist, süchtig werden, was sich viele Futterhersteller zu Nutze machen.

5. Katzen faken Krankheiten

Manchmal können auch gesunde Katzen Symptome von Krankheiten aufweisen - beispielsweise Pinkeln neben das Katzenklo, Erbrechen oder verminderter Appetit. Und zwar häufig dann, wenn es eine Änderung in ihren Routinen gibt.
Laut einer US Studie aus dem Jahr 2011 wählen Katzen bewusst "kränkelnde" Verhaltensweisen, um gegen Veränderungen ihres gewohnten Lebens zu protestieren. Etwa wenn die Fütterung umgestellt wurde, oder das Umfeld – zum Beispiel durch einen Umzug – gewechselt wurde.
Jedoch solltest du jedes Anzeichen einer Krankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Gang zum Tierarzt ist das einzig Richtige, wenn unklar ist, ob deine Katze wirklich krank ist oder nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.