Gleich kratzt dich deine Katze – Das sind Anzeichen!

Katzen können echten Diven sein. Einerseits lieben wir sie ein Stück weit dafür, andererseits kann es manchmal aber auch schnell schmerzhaft werden.

Zeichen, dass deine Katze kratzt

Die Stimmung unserer Fellnasen kann blitzartig vom glücklichen Schmusekätzchen in eine verärgerte Raubkatze umschlagen. Die Fähigkeit, zu erkennen, wann deine Katze wütend ist, ermöglicht es dir zu verstehen, wann es besser ist, sich zurückzuziehen, deine Katze in Ruhe zu lassen und ihr den nötigen Freiraum zu geben.

Eine genervte Katze weiter zu piesacken, ist nicht nur unschön für das Tier, sondern auch nicht ungefährlich für dich. Achte deshalb immer auf die folgenden Warnsignale:

1. Unruhiger Schwanz

Katzenschwänze sind sehr aussagekräftig, aber oft auf eine subtile Weise. Ein Schwanz, der schnell hin und her wackelt, insbesondere wenn er dabei niedrig gehalten wird, kann auf eine gereizte Stimmung hinweisen

2. Aggressive Geräusche

Das ist sicherlich das auffälligste Signal. Gib deiner Katze Raum, wenn sie faucht, knurrt oder ein hohes, aber leises Brummen von sich gibt. Diese Geräusche sind eine Warnung an dich und bedeuten nichts anderes als: "Lass mich in Ruhe!"

3. Flache Ohren

Wenn eine Katze sauer wird, macht sie ihre Ohren flach. Entweder legt sie diese in Richtung Hinterkopf, oder in einer eher seitlichen Position am Kopf an. Diese Zeichen ist für dich kaum zu übersehen.

4. Augensignale

Verengte Pupillen oder zugekniffene Augen können auf Wut hinweisen. Augensignale sind mit am schwersten zu deuten, da die Augen deiner Katze von vielen Faktoren beeinflusst werden können. Auf der einen Seite ist die Pupillengröße ein wichtiger Indikator für die Stimmung des Vierbeiners, auf der anderen Seite reagieren diese aber – genau wie beim Menschen – ganz simpel auf die Helligkeit der Umgebung. Deshalb: Nimm die Augen wahr, deute sie aber immer im Gesamtkontext.

5. Körpersprache

Du erhältst wertvolle Informationen, wenn du die Körperhaltung deiner Katze beobachtest. Eine wütende Katze zeigt oft einen gewölbten Rücken mit aufgestelltem Fell um größer auszusehen, oder sie macht sich flach und verharrt knapp über dem Boden. Das ist die Angriffsposition und ein klares Signal für dich, dich schleunigst zurückzuziehen.

6. Kratzen

Spätestens wenn deine Katze ein Kratzen andeutet oder tatsächlich schon leicht kratzt, solltest du dieses Signal als Warnung verstehen und dem Vierbeiner seine Ruhe lassen. Zum Einen, um zu verhindern, dass dich deine Katze in Zukunft nicht eine Zeit lang vollständig meidet, zum Anderen weil es sonst sehr schnell richtig schmerzhaft für dich werden kann.


Grenzen achten

Auch wenn unsere Stubentiger manchmal launisch sind, lassen wir uns sicher nicht die Freude daran nehmen, mit unserer Katze zu schmusen und sie mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. Immerhin benötigen auch wir Menschen von Zeit zu Zeit einfach unsere Ruhe, oder haben einen schlechten Tag. Wenn du auf die genannten Warnsignale im Umgang mit deinem Liebling achtest, entgehst du in Zukunft aber vielleicht der ein oder anderen vollkommen unnötigen Kratzspur.

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