Diät für Katzen – So speckt dein Vierbeiner ab!

Je nach Größe und Rasse einer Katze hat jede ein individuelles Optimalgewicht, das für ein langes und gesundes Leben förderlich ist. Insbesondere Tierhalter mit übergewichtigen Katzen sollten auf die richtige Ernährung der eigenen Samtpfote ein besonderes Augenmerk legen, da diese von größter Bedeutung ist. Deshalb möchten wir dir in diesem Artikel hilfreiche Informationen geben, wie du deine Katze wieder in Topform bringst.

Diät für Katzen

Zunächst: Gewichtszunahme vermeiden

Zunächst zwei einfache, aber hilfreiche Stellschrauben, die dir dabei helfen können, eine Gewichtszunahme bei deiner Samtpfote zu vermeiden:

Füttere Leckerlis nur in Maßen

Es ist schwer für eine Katze, ein Leckerli abzulehnen. Da diese in der Regel klein sind, merken viele Besitzer nicht, wie viele zusätzliche Kalorien sie ihrer Katze zuführen. Genau wie beim Menschen immer mal wieder ein Stückchen Schokolade zwischendurch zu Übergewicht führen kann, gilt das gleiche für Katzen und ihre Leckerlis. Die Menge macht’s!

Achte auf gesundes Futter

Katzen sind absolute Carnivoren. Das bedeutet, dass die Ernährung einer Katze nur dann optimal sein kann, wenn sie auf Fleischbasis erfolgt. Fleisch liefert die Aminosäuren und Vitamine, die Katzen brauchen, um gesund und munter zu bleiben. Stelle sicher, dass deine Katze nur ausgewogenes, hochwertiges Futter frisst, das ihren biologischen Bedürfnissen entspricht. Das kann positiv zu der Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts beitragen. Insbesondere sollten im Frischfutter kein Getreide, keine unnötigen künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe und vor Allem auch kein Zucker enthalten sein, was leider häufig der Fall ist. Gesund ist Trumpf!

Welche Möglichkeiten für Diäten bei Katzen gibt es? Sehen wir uns zwei Beispiele an:

Auf besonders proteinreiche Ernährung setzen

Proteinreiche Ernährung eignet sich insbesondere für Katzen, die über einen längeren Zeitraum und langsam abnehmen müssen.
Eiweißreiche Diäten enthalten Carnitin, eine Aminosäure, die Katzen benötigen, um Fettreserven in Energie umzuwandeln. Während es im Überfluss in Tierfleisch vorkommt, fehlt vielen Pflanzen (wie z.B. Weizen) – die insbesondere in vielen Trockenfuttern für Katzen enthalten sind - das Carnitin, das Katzen brauchen. Besonders fettarm und eiweißreich ist beispielsweise auch Hühnerbrust.

Die Methode der geplanten Fütterung

Einer Katze beizubringen, sich an einen Futterplan zu halten, ist einfacher, als die meisten Leute denken. Was du dafür kennen musst, ist die richtige Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag braucht. Diese variiert je nach Größe, Alter, Rasse und gesundheitlicher Konstitution der Katze. Als Ausgangsbasis benötigt eine durchschnittliche Hauskatze etwa 150-200 Kalorien pro Tag, was etwa einer Dose eines typischen Katzenfutters, oder etwa einer halben Tasse Trockenfutter entspricht.

Sobald dein Tierarzt das richtige Gewicht und die optimale Futtermenge für deine Katze bestimmt hat, ermöglicht dir die Methode der geplanten Fütterung, die Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag zu sich nimmt, schrittweise zu kontrollieren.
Deine Katze sollte über den Tag verteilt zwei- bis viermal täglich mit einer bestimmten Portion an Futter versorgt werden, welche dann jeweils in einer Mahlzeit verzehrt werden soll. Die Portiongrößen werden im Laufe der Zeit so angepasst und reduziert, dass zu guter Letzt eben nur noch die vom Tierarzt festgelegte, optimale Futtermenge von deiner Katze aufgenommen wird.

Fazit

Da jeder Katzenbesitzer seinem Vierbeiner die richtige Ernährung bieten und dadurch sicherstellen will, dass er aktiv und gesund bleibt, hoffen wir, dass dir dieser Beitrag ein wenig dabei helfen kann, Übergewicht bei deinem Stubentiger zu vermeiden, oder es wieder in den Griff zu bekommen.

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