Zeckenhalsband – Ja oder nein?

Zecken-Halsband

Ungefähr von Februar bis Spätherbst sind insbesondere unsere Freigängerkatzen tückischen Feinden ausgesetzt: Zecken.

Der Zeckenstich selbst bleibt oftmals vollkommen unbemerkt, was ihn allerdings nicht ungefährlich macht – im Gegenteil. Zecken sind Überträger von Krankheiten. Je länger der Parasit die Chance hat, auf deiner Katze zu verbleiben, desto höher ist auch das Risiko einer Krankheitsübertragung.


Zecken-Halsband

Als Folge von Zeckenstichen können nicht nur Infektionen und Allergien bei deiner Samtpfote ausgelöst werden, sondern auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose.

Deshalb gilt es nicht nur, deine Katze regelmäßig nach Zecken abzusuchen und die Blutsauger schnellstmöglich zu entfernen, sondern auch das Zeckenrisiko für deinen Liebling von vornherein möglichst zuverlässig zu minimieren.

Die einfachste Lösung?

Als Klassiker schlechthin gilt in Sachen Zeckenschutz nach wie vor für viele Katzenbesitzer das Zeckenhalsband. Solche Halsbänder sind mit Repellent-Wirkstoffen versehen, die über viele Monate kontrolliert abgegeben werden und somit Zecken gezielt abwehren, bevor sie deine Samtpfote befallen und stechen können.

Die Halsbänder mancher Hersteller sind nicht nur darauf ausgelegt, sehr lange – teilweise die gesamte Zeckensaison über – einen Schutz gegen Zecken zu bieten, sondern es gibt sogar Kombiprodukte, die zusätzlich Flöhe davor abhalten, deiner Katze zu nahe zu kommen.

Aber es ist VORSICHT geboten! 

Von (Zecken-)Halsbändern für Katzen wird dringend abgeraten.

Zwar ist die Anwendung eines Zeckenhalsband für dich als Katzenhalter eine sehr einfache, unaufwändige Lösung, bedenke jedoch, dass ein Halsband für deine Samtpfote leicht zur Gefahr werden kann.

Dadurch, dass unsere Katzen es lieben, überall umherzustreifen, zu spielen und zu klettern, kann es sehr schnell dazu kommen, dass sich dein Liebling mit dem Halsband irgendwo verfängt, oder hängen bleibt. Es kann so zu Druckstellen, Schnittverletzungen, Quetschungen und im schlimmsten Fall zum Strangulieren mit tödlichem Ausgang kommen.

Der Deutsche Tierschutzbund warnt Katzenhalter davor, ihren Fellknäulen Halsbänder anzulegen!

Welche Alternative gibt es für Zeckenhalsbänder?

Sogenannte „Spot-On-Mittel“!

Das sind flüssige Lösungen, die deinen Freigänger in der Zeckensaison prophylaktisch vor den Blutsaugern schützen sollen.

Ein solches Mittel (wie dieses Präparat von "Frontline") wird an Stellen aufgetragen, die dein Tier nicht ablecken kann – beispielsweise zwischen den Schulterblättern oder im Genick der Katze.

Die Wirkung dieser Behandlung hält etwa einen Monat lang vor. Danach musst du das Spot-On-Mittel erneut auf die Haut deines Lieblings auftragen, um den Zeckenschutz wiederherzustellen.

Muss bei Spot-On-Mitteln etwas beachtet werden?

Verwende in jedem Fall ein für Katzen geeignetes Mittel!

Anti-Zecken-Repellents existieren sowohl für Katzen als auch für Hunde, die chemische Zusammensetzung ist allerdings keinesfalls die gleiche.
Greifst du auf ein Mittel zurück, das für Hunde konzipiert wurde, kann dies für den Katzenorganismus höchstgefährlich sein!

Du siehst, auch der Aufwand, der mit Spot-On-Mitteln verbunden ist, hält sich in Grenzen und die Anwendung ist wirklich einfach.
Bist du dir unsicher, welches Mittel du verwenden sollst? Kein Problem – frag‘ am Besten einfach deinen Tierarzt, dieser hat bestimmt eine Empfehlung für dich, mit welchem Präparat du deinen Liebling zuverlässig und sicher vor Zecken schützen kannst.

Katzenseuche – Das sind mögliche Symptome

Katzenseuche

Viele Katzenbesitzer fragen sich, wie man die für unsere Samtpfoten äußerst gefährliche Katzenseuche erkennen kann. Dieser Artikel soll dir bei dieser wichtigen Frage eine Hilfe sein.

Katzenseuche

Der Virus kann im direkten Kontakt mit anderen Katzen, aber auch indirekt über die Umwelt, oder den Besitzer übertragen werden, sofern er mit anderen Katzen oder auch Katzenbesitzern in Kontakt gekommen ist. Deshalb sind auch Hauskatzen nie zu hundert Prozent sicher.

Das gilt im Übrigen auch, wenn eine Schutzimpfung gegen diese Krankheit besteht. Diese verringert zwar die Wahrscheinlichkeit einer Infektion deutlich, ist aber keine vollkommene Garantie dafür, nicht dennoch an der Katzenseuche zu erkranken. 

Mögliche Symptome der Katzenseuche sind:

  • Mattigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schmerzen
  • Erbrechen
  • Stark wässriger, häufig blutiger Durchfall
  • Fieber
  • Dehydrierung durch großen Flüssigkeitsverlust

Risikogruppen der Katzenseuche

Die Inkubationszeit der Katzenseuche beträgt 3-12 Tage.

Besonders gefährdet sind junge, ungeimpfte und solche Katzen, die ein geschwächtes Immunsystem haben - zum Beispiel durch eine Vorerkrankung, oder auch durch eine vorangegangene Operation.

Bei diesen Risikogruppen endet die Erkrankung wegen des häufig starken Durchfalls und dem damit einhergehenden großen Flüssigkeitsverlust leider häufig tödlich. Die Sterblichkeitsrate kann hier bis zu 75 Prozent betragen.

Bei älteren Katzen ist der Krankheitsverlauf eher mild, oder verläuft sogar vollkommen symptomlos.

Ab zum Tierarzt!

Wenn Symptome bei deinem Liebling auftreten, die auf die Katzenseuche passen, musst du unbedingt deinen Tierarzt zu Rate ziehen. Versuche aber nicht gleicht in Panik zu geraten. Die genannten Symptome passen auch zu vielen anderen, harmloseren Erkrankungen, oder können auch vollkommen andere Ursachen haben.

Wir wünschen dir und deiner Katze alles Gute – bleibt gesund!

Das richtige Katzenfutter – BARF oder Dose?

Katze Barf oder Dose

Katzen sind fast reine Carnivoren. Kurz gesagt bedeutet das, dass sie Fleisch fressen müssen, um zu überleben. Da würde es sich doch anbieten, einfach das Futter selbst (roh) herzustellen. Oder ist vielleicht das Futter aus der Dose doch die sinnvollere Alternative?

Katze Barf oder Dose

Katzen brauchen in ihrer Ernährung nicht unbedingt Gemüse und Kohlenhydrate. Tatsächlich können sie Kohlenhydrate sogar nur in kleinen Mengen verarbeiten. Stattdessen ernähren sich Katzen von proteinreichen, feuchten Nahrungsmitteln, die reich an Substanzen sind, die nur in Fleisch vorkommen. Dazu gehören Aminosäuren wie Taurin, Fettsäuren und andere essentielle Vitamine und Mineralien.

Darf Katzenfutter gekocht werden?

Befürworter von Rohkostdiäten sagen, dass das Kochen von Fleisch diese Vitalstoffe verändert oder verringert. Sie plädieren für eine biologisch angemessene Ernährung, die genau nachahmt, was eine Katze in freier Wildbahn fressen würde.
Daher auch der Name „BARF“ was für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ steht.

Im Allgemeinen jagen und fressen Katzen in freier Wildbahn Nagetiere und andere kleine Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten und sogar Reptilien.
Wenn du darüber nachdenkst, deiner Katze rohes, selbst hergestelltes Futter anzubieten, geht es darum, das natürliche Futter aus der Natur möglichst nachzuempfinden.
Dafür musst du aber natürlich nicht auf die Jagd nach Mäusen, Amseln und Heuschrecken gehen, beispielsweise Rindfleisch kann eine Futter-Option sein.

BARF als einzig sinnvolle Lösung?

Es gibt viele Kontroversen um Rohkostdiäten für Haustiere. Diejenigen, die diese Ernährungsform unterstützen, schreiben ihr viele Vorteile zu: Das Fell glänzt, die Zähne bleiben sauberer, Übergewicht wird verhindert und der allgemeine Gesundheitszustand der Tiere ist besser.

Diese Behauptungen scheinen durchaus Sinn zu machen. Denn genau wie beim Menschen hat auch bei Katzen eine gesunde und möglichst natürliche Ernährung positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Dem entgegen stehen der verhältnismäßig größere Aufwand, der nötig ist, um das Futter selbst herzustellen und das Risiko unzureichender Hygiene, das Salmonellen oder Coli-Bakterien begünstigen und eine ernsthafte Gefahr für das Haustier darstellen kann.  

Wissen, was drin steckt...

Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, nur frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu verwenden.

Ein wichtiger Hinweis:
Rohes Schweinefleisch ist grundsätzlich tabu für deine Katze!
Durch den Verzehr dieses Nahrungsmittels können sich Katzen mit dem schädlichen "Aujeszky-Virus" infizieren, der zu einer unheilbaren Gehirn- oder Rückenmarksentzündung der Tiere führen kann

Wem Aufwand oder Risiko für BARF zu hoch sind, der greift auf Dosenfutter zurück, sollte aber darauf achten, dass diesem möglichst wenig oder noch besser gar kein Getreide und vor Allem kein Zucker zugesetzt sind.

BARF oder Dose bleibt natürlich letztendlich jedem selbst überlassen und ist nicht zuletzt eine Frage des Aufwandes. In jedem Fall schadet es aber nicht, sich Gedanken darüber zu machen, was man seiner Katze füttert. Es geht um nichts weniger als die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres geliebten Vierbeiners.

Diät für Katzen – So speckt dein Vierbeiner ab!

Diät für Katzen

Je nach Größe und Rasse einer Katze hat jede ein individuelles Optimalgewicht, das für ein langes und gesundes Leben förderlich ist. Insbesondere Tierhalter mit übergewichtigen Katzen sollten auf die richtige Ernährung der eigenen Samtpfote ein besonderes Augenmerk legen, da diese von größter Bedeutung ist. Deshalb möchten wir dir in diesem Artikel hilfreiche Informationen geben, wie du deine Katze wieder in Topform bringst.

Diät für Katzen

Zunächst: Gewichtszunahme vermeiden

Zunächst zwei einfache, aber hilfreiche Stellschrauben, die dir dabei helfen können, eine Gewichtszunahme bei deiner Samtpfote zu vermeiden:

Füttere Leckerlis nur in Maßen

Es ist schwer für eine Katze, ein Leckerli abzulehnen. Da diese in der Regel klein sind, merken viele Besitzer nicht, wie viele zusätzliche Kalorien sie ihrer Katze zuführen. Genau wie beim Menschen immer mal wieder ein Stückchen Schokolade zwischendurch zu Übergewicht führen kann, gilt das gleiche für Katzen und ihre Leckerlis. Die Menge macht’s!

Achte auf gesundes Futter

Katzen sind absolute Carnivoren. Das bedeutet, dass die Ernährung einer Katze nur dann optimal sein kann, wenn sie auf Fleischbasis erfolgt. Fleisch liefert die Aminosäuren und Vitamine, die Katzen brauchen, um gesund und munter zu bleiben. Stelle sicher, dass deine Katze nur ausgewogenes, hochwertiges Futter frisst, das ihren biologischen Bedürfnissen entspricht. Das kann positiv zu der Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts beitragen. Insbesondere sollten im Frischfutter kein Getreide, keine unnötigen künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe und vor Allem auch kein Zucker enthalten sein, was leider häufig der Fall ist. Gesund ist Trumpf!

Welche Möglichkeiten für Diäten bei Katzen gibt es? Sehen wir uns zwei Beispiele an:

Auf besonders proteinreiche Ernährung setzen

Proteinreiche Ernährung eignet sich insbesondere für Katzen, die über einen längeren Zeitraum und langsam abnehmen müssen.
Eiweißreiche Diäten enthalten Carnitin, eine Aminosäure, die Katzen benötigen, um Fettreserven in Energie umzuwandeln. Während es im Überfluss in Tierfleisch vorkommt, fehlt vielen Pflanzen (wie z.B. Weizen) – die insbesondere in vielen Trockenfuttern für Katzen enthalten sind - das Carnitin, das Katzen brauchen. Besonders fettarm und eiweißreich ist beispielsweise auch Hühnerbrust.

Die Methode der geplanten Fütterung

Einer Katze beizubringen, sich an einen Futterplan zu halten, ist einfacher, als die meisten Leute denken. Was du dafür kennen musst, ist die richtige Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag braucht. Diese variiert je nach Größe, Alter, Rasse und gesundheitlicher Konstitution der Katze. Als Ausgangsbasis benötigt eine durchschnittliche Hauskatze etwa 150-200 Kalorien pro Tag, was etwa einer Dose eines typischen Katzenfutters, oder etwa einer halben Tasse Trockenfutter entspricht.

Sobald dein Tierarzt das richtige Gewicht und die optimale Futtermenge für deine Katze bestimmt hat, ermöglicht dir die Methode der geplanten Fütterung, die Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag zu sich nimmt, schrittweise zu kontrollieren.
Deine Katze sollte über den Tag verteilt zwei- bis viermal täglich mit einer bestimmten Portion an Futter versorgt werden, welche dann jeweils in einer Mahlzeit verzehrt werden soll. Die Portiongrößen werden im Laufe der Zeit so angepasst und reduziert, dass zu guter Letzt eben nur noch die vom Tierarzt festgelegte, optimale Futtermenge von deiner Katze aufgenommen wird.

Fazit

Da jeder Katzenbesitzer seinem Vierbeiner die richtige Ernährung bieten und dadurch sicherstellen will, dass er aktiv und gesund bleibt, hoffen wir, dass dir dieser Beitrag ein wenig dabei helfen kann, Übergewicht bei deinem Stubentiger zu vermeiden, oder es wieder in den Griff zu bekommen.