Ab in den Urlaub – Doch wohin mit meiner Katze?

Katze und Urlaub

Urlaub und Haustiere unter einen Hut zu bekommen kann manchmal eine echte Herausforderung sein, das gilt insbesondere auch für Katzenhalter. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie und von wem dein Liebling bestmöglich versorgt werden kann, wenn du einen Urlaub planst.

Katze und Urlaub

Welche Optionen hast du, um trotzdem unbesorgt einen Urlaub abseits von Balkonien genießen zu können?


Katzensitter

Als kleine Diven und Gewohnheitstiere lehnen Katzen andere Menschen und ein neues Umfeld häufig ab. Im schlechtesten Fall legen sie sogar Protestverhalten an den Tag, beispielsweise durch Verweigern von Nahrung, was leider schnell ungesund und gefährlich werden kann. 

Weit weniger dramatisch fällt die Reaktion jedoch in der Regel aus, wenn zumindest das Umfeld für deine Samtpfote das gleiche bleibt. Deshalb ist das Engagieren eines Katzensitters, der deinen Vierbeiner bei dir - oder besser gesagt bei deiner Katze - im eigenen Zuhause versorgt definitiv eine tolle Lösung. 

Im Optimalfall kennt dein Stubentiger den Katzensitter bereits, zum Beispiel weil es ein Freund oder Nachbar ist. Falls nicht, kann es eine Überlegung wert sein, den Sitter darum zu bitten, bereits vorab 2-3 mal vorbeizukommen, sodass deine Katze dich und den Futtergeber bereits zusammen kennenlernt und sich an ihn gewöhnt.

Achte bei der Auswahl eines Katzensitters darauf, dass es sich entweder um eine vertrauensvolle, katzenerfahrene Person aus deinem direkten Umfeld handelt, oder um eine seriöse Agentur, bei deren Mitarbeitern das Wohl der zu betreuenden Katzen an erster Stelle steht.


Katze allein zu Haus

Diese Option sollte zwar die letzte auf deiner Liste sein, und auch nur in Ausnahmefällen gewählt werden, aber deine Katze allein zu Hause zu lassen muss kein Albtraum für dich und deinen Liebling sein.

Grundvoraussetzung dafür, deine Katze allein zu Hause zu lassen ist, dass du wirklich nur wenige Tage weg bist und, dass dein Stubentiger unempfindlich und gelassen auf deine Abwesenheit reagiert.

Zudem gilt es, einige Vorkehrungen zu treffen.
Du solltest in jedem Fall trotzdem jemanden haben, der zumindest ein- oder zweimal während deiner Abwesenheit zu dir kommen und nach dem Rechten sehen kann.
Außerdem muss unbedingt sichergestellt sein, dass deiner Katze ausreichend Wasser und Trockenfutter zur Verfügung stehen - am Besten verteilt über mehrere Fress- und Trinkstellen - auch ein Futterautomat könnte eine Überlegung wert sein. Verderbliches Futter, das nicht gekühlt werden kann, ist in dieser Zeit ein No-Go, um deinen Liebling vor Krankheiten zu bewahren.
Ist deine Katze ein Freigänger, muss zudem - beispielsweise durch eine Katzenklappe - gewährleistet sein, dass  sie jederzeit problemlos nach draußen und drinnen gelangen kann.


Lass deine Katze NIEMALS unbedacht und ohne Vorbereitungen alleine zu Hause, nur weil du keine andere Lösung findest!
Das Wohl deines Stubentigers muss immer an erster Stelle stehen, auch wenn das vielleicht bedeutet, dass du hin und wieder auf eine Reise verzichten musst!

Katzenpension

Um einen Platz in einer Katzenpension muss man sich häufig bereits längere Zeit vor dem Urlaub kümmern, denn nicht nur die Plätze sind heiß begehrt, sondern auch der Gesundheitszustand deines Tieres muss vorab festgestellt werden.
Dafür ist einerseits eine Untersuchung notwendig und es muss andererseits der Nachweis über Entwurmung und diverse Impfungen vorhanden sein.
Was genau benötigt wird, und welche Fristen beispielsweise nach Impfungen und Operationen einzuhalten sind, musst du unbedingt schon einige Zeit vor dem Urlaubsantritt erfragen.

Ist die Unterbringung in einem neuem Umfeld für deine Samtpfote kein allzu großer Stressfaktor und hat sie bestenfalls auch kein Problem mit Artgenossen, kann eine Katzenpension eine tolle Möglichkeit sein.
Der große Vorteil dabei ist, dass normalerweise nicht nur viele Beschäftigungs-, Kletter-, und Versteckmöglichkeiten für die Vierbeiner zur Verfügung stehen, sondern vor Allem auch, dass die Betreiber natürlich Profis vom Fach sind und entsprechend sehr genau beobachten und einschätzen können, wie es deiner Katze geht, und ob während ihres Aufenthalts alles mit ihr in Ordnung ist.

Achte bei der Auswahl der Katzenpension unbedingt darauf, dass fachkundiges, geschultes Personal für die Betreuung der Tiere zuständig ist und, dass die Unterbringung deinen Vorstellungen entspricht.
Ist deine Katze beispielsweise eher ein Einzelgänger, so solltest du auch auf eine von anderen Katzen separierte Beherbergung achten. Auch, ob die Pension für Freigänger und Wohnungskatzen gleichermaßen geeignet ist, muss vorher in jedem Fall abgeklärt werden.
Am Besten siehst du dir die Katzenpension deiner Wahl direkt vor Ort an, bevor du deinen Liebling dort einquartierst. So hast du auch gleich noch die Gelegenheit, mit dem Personal zu sprechen und kannst dir so ein umfassendes Bild machen.


Katze on Tour

Theoretisch besteht auch die Möglichkeit, deine Katze mit in den Urlaub zu nehmen. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass nicht jedes Tier für Reisestress gemacht ist, daher ist oftmals von dieser Variante abzuraten.

Insbesondere lange Fahrten oder Flüge sind für viele Tiere die reinste Tortur. Und auch die veränderten Bedingungen vor Ort - wie beispielsweise ein ungewohntes Klima, oder andere Tiere in direkter Nähe - können zur Belastung werden.

Und auch die Unterbringung am Urlaubsort kann einige Probleme bereiten. Vorab muss in jedem Fall geklärt werden, ob Katzen überhaupt erlaubt sind. Auch darf es keine Gefahrenquellen geben, die dazu führen können, dass dein Liebling zu Schaden kommt, oder weglaufen kann. Einen ungesicherten Balkon, oder offene Türen und Fenster gilt es daher beispielsweise unbedingt zu vermeiden.

Überlege dir also vorher gut, ob du deine Samtpfote wirklich mit auf Reisen nehmen kannst. Diese Entscheidung solltest du nicht leichtfertig und keinesfalls ohne Rücksicht auf das Wohl deines Tieres treffen.
Hat deine Katze keinen Charakter, der dafür geeignet ist, mit dir zusammen durch die Welt zu reisen, dann musst du das akzeptieren - auch wenn dir die Vorstellung von einem gemeinsamen Urlaub noch so gut gefällt. 

Mute deinem Tier NIEMALS unnötige, vermeidbare Strapazen zu!

Vor der Anschaffung einer Katze an Urlaub denken 

Wie du siehst, gibt es auch für Katzenhalter einige Möglichkeiten, ​um entspannt außerhalb der eigenen Vierwände Urlaub machen zu können.

Überlege dir unbedingt noch vor der Anschaffung einer Katze, - oder jeden anderen Tieres - wie du die Versorgung und Pflege deines Schützlings zu jedem Zeitpunkt sicherstellen kannst. Dazu gehört eben auch deine Urlaubszeit.

Das ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass du die Verantwortung für eine Katze, oder ein anderes Lebewesen übernehmen kannst!

Meine Katze beißt – Aber warum?

Katze beißt

Ein Katzenbiss ist nicht nur schmerzhaft - das Maul einer Katze enthält zudem Unmengen an Bakterien, die zu Infektionen und Entzündungen beim Menschen führen können. Daher gilt es zu verstehen, warum deine Katze beißt, um dieses unschöne – für deinen Stubentiger aber natürliche Verhalten – möglichst in den Griff zu bekommen.

Katze beißt

Hier findest du 5 mögliche Gründe für das Beißverhalten einer Katze:

1. Das Alter

Junge Katzen beißen häufig, wenn sie ihren Spieltrieb entwickeln. Das Problem an der Sache ist, dass sie die Intensität, mit der sie zubeißen, oftmals noch nicht so gut kontrollieren können. Dazu haben sie auch noch enorm spitze Zähne.


Ein kleiner Wermutstropfen: Meist sind bei sehr jungen Katzen noch weniger Bakterien im Mund vorhanden, das Entzündungsrisiko von Bissen ist für uns Menschen daher noch etwas niedriger.


2. Veränderungen im Zuhause

Ob Umzug, ein Baby oder ein neuer Mitbewohner. Katzen sind Gewohnheitstiere und reagieren auf unterschiedlichste Weise auf Veränderungen. Leider nicht selten auch durch das zeitweise Ausleben von aggressiven Verhaltensweisen und damit einhergehendem Beißen.


Begegne deiner Katze in dieser für sie schwierigen Zeit mit viel Aufmerksamkeit und Liebe, biete ihr aber auch den nötigen Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten, damit es bestenfalls gar nicht erst zu Bissen kommt.


3. Charaktereigenschaft

Jede Katze ist anders und hat ihren ganz eigenen Charakter, daher beißen manche Katzen einfach lieber als andere. Vor der Anschaffung weiß man in den seltensten Fällen, ob die eigene Samtpfote zum Beißen neigt, daher kann diese Eigenschaft sehr unangenehm sein.


Ein wirklich leichter Griff in den Nacken mit einem sanften nach unten Drücken entspricht der Maßnahme, die eine Katze aus ihrer Kindheit vom Muttertier kennt. Sie kann durchaus angebracht sein, um deinem Liebling beizubringen, dass ein aggressives Beißverhalten nicht angebracht ist.


Aber VORSICHT:
Das ist keine Racheaktion oder Bestrafung für dein Tier.
TU IHM NIEMALS WEH!
Deine Katze wird die Botschaft auch auf sanfte Weise verstehen.

4. Verhalten des Katzenhalters

Katzen lassen sich nicht selten auf die emotionalen Schwingungen ihres Besitzers ein. Sowohl in Sachen Angst, Trauer oder Freude, als auch hinsichtlich Aggression.


Wenn du also häufig sauer und geladen bist, oder es bei dir zu Hause des Öfteren verbale Auseinandersetzungen gibt, könnte sich dieses Verhalten auch auf deine Katze übertragen und daraus ein Beißverhalten resultierern. Versuche deshalb daran zu denken, dass Katzen mitfühlende, harmoniebedürftige Lebewesen sind.


5. Angst oder Provokation

Eine Katze kann beißen, wenn sie sich bedroht oder provoziert fühlt.
Während beispielsweise Hunde – häufig schon bedingt durch ihre Größe – ein gut gemeintes "Raufen" als Spiel betrachten, wechselt eine Katze schon mal recht schnell in den Verteidigungsmodus und aus dem Spiel wird Ernst.


Ist dies der Fall, nutzt sie alles, was sie hat, um sich vor vermeintlicher Gefahr zu schützen. Dann kommen sowohl ihre Krallen an Vorder- und Hinterbeinen als natürlich auch ihre Zähne zum Einsatz. Achte beim gemeinsamen Spielen, Raufen und Toben daher unbedingt auf die Körpersprache deines Stubentigers.


Entwickle ein Gespür für deine Katze

Entwickle am besten selbst ein Gespür dafür, was deine Katze mag und was nicht, und in welchen Situationen sie beißen will.

 
Manche Katzen beißen etwa, wenn Sie am Bauch gestreichelt werden, weil sie sich dort verwundbar fühlen. Akzeptiere das und streichle deine Katze stattdessen dort, wo sie es lieber hat – beispielsweise am Kinn oder Kopf.


Bist du dir der Komfortzone, Eigenheiten und Bedürfnisse deiner Samtpfote bewusst, kommt es für dich mit Sicherheit wesentlich seltener zu schmerzhaften Begegnungen mit ihren Beißerchen. 

Der Gang durch die Katzentür – So klappt er!

Katzenklappe

Selbst Katzen, die es längst gewohnt sind, durch eine Katzenklappe ein und aus zu gehen, können den einfachen Gang hindurch plötzlich verweigern, zum Beispiel nach der Installation eines neuen Katzentür-Modells. Dieses Verhalten ist ganz normal, aber auch vermeidbar!

Katzenklappe

Mit diesen Tipps stellst du sicher, dass dein Vierbeiner sich im Handumdrehen an seine Katzenklappe gewöhnt und diese auch zuverlässig nutzt:


Stelle die passende Anbringung sicher.

Miss den Abstand vom Bauch deiner Katze zum Boden. Das ist die ideale Höhe, um die Katzenklappe zu installieren.

Achte beim Anbringen darauf, dass der Abstand zum Boden auf beiden Seiten nicht höher ist als der gemessene Wert, um deiner Katze ein bequemes Hindurchgehen zu ermöglichen.

Bring die Katzentür im Zweifelsfall aber lieber etwas zu niedrig als zu hoch an.

Achte auf einen geschützten Bereich.

Vor Allem der Teil der Katzenklappe, der aus dem Haus heraus führt, sollte möglichst geschützt sein.

Offenes Gelände kann dazu führen, dass sich deine Katze angreifbar fühlt. Insbesondere dann, wenn Hunde und andere Katzen in der Nähe sein könnten.

Starte kleine „Bestechungsversuche“ mit Leckerlies.

Nachdem die Tür angebracht ist, ist es an der Zeit deiner Katze beizubringen, wie die neue Katzenklappe benutzt wird.

Wir alle wissen, Katzen lieben Leckereien. Es gibt also kaum einen besseren Weg, deine Katze zur Nutzung ihrer neuen Tür zu ermutigen, als wenn ein kleiner Leckerbissen auf der anderen Seite auf sie wartet.

Halte die Katzenklappe anfangs offen.

Wenn du die Klappe ein Stück geöffnet hältst, ist dein Vierbeiner weniger misstrauisch, weil er sich nicht mit dem Kopf voran ins Unbekannte schieben muss.

Du kannst die Katzentür entsprechend in den ersten Tagen mit einem Stift oder einem anderen Gegenstand offen halten. Danach legst du beispielsweise nur noch ein gefaltetes Geschirrtuch dazwischen, bis du sie letzten Endes komplett schließt.

Durch dieses Prozedere kann deine Samtpfote langsam lernen, dass für sie ungefährlich ist, die Klappe als Ein- und Ausgang zu verwenden.

Sei geduldig mit deiner Katze.

Es kann sein, dass deine Katze nur wenige Stunden oder Tage braucht, bis sie ohne Extraeinladung die Katzenklappe benutzt. Genauso kann es aber auch einige Wochen dauern, bis sie sich an den neuen Ein- und Ausgang gewöhnt hat.

Hab also etwas Geduld und Nachsicht mit deinem Tier und bleib immer zuversichtlich. Fast alle Katzen gewöhnen sich mit der Zeit an ihre Katzentür und nutzen sie dann, als hätte es nie einen anderen Weg nach drinnen oder draußen gegeben.

Zeckenhalsband – Ja oder nein?

Zecken-Halsband

Ungefähr von Februar bis Spätherbst sind insbesondere unsere Freigängerkatzen tückischen Feinden ausgesetzt: Zecken.

Der Zeckenstich selbst bleibt oftmals vollkommen unbemerkt, was ihn allerdings nicht ungefährlich macht – im Gegenteil. Zecken sind Überträger von Krankheiten. Je länger der Parasit die Chance hat, auf deiner Katze zu verbleiben, desto höher ist auch das Risiko einer Krankheitsübertragung.


Zecken-Halsband

Als Folge von Zeckenstichen können nicht nur Infektionen und Allergien bei deiner Samtpfote ausgelöst werden, sondern auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose.

Deshalb gilt es nicht nur, deine Katze regelmäßig nach Zecken abzusuchen und die Blutsauger schnellstmöglich zu entfernen, sondern auch das Zeckenrisiko für deinen Liebling von vornherein möglichst zuverlässig zu minimieren.

Die einfachste Lösung?

Als Klassiker schlechthin gilt in Sachen Zeckenschutz nach wie vor für viele Katzenbesitzer das Zeckenhalsband. Solche Halsbänder sind mit Repellent-Wirkstoffen versehen, die über viele Monate kontrolliert abgegeben werden und somit Zecken gezielt abwehren, bevor sie deine Samtpfote befallen und stechen können.

Die Halsbänder mancher Hersteller sind nicht nur darauf ausgelegt, sehr lange – teilweise die gesamte Zeckensaison über – einen Schutz gegen Zecken zu bieten, sondern es gibt sogar Kombiprodukte, die zusätzlich Flöhe davor abhalten, deiner Katze zu nahe zu kommen.

Aber es ist VORSICHT geboten! 

Von (Zecken-)Halsbändern für Katzen wird dringend abgeraten.

Zwar ist die Anwendung eines Zeckenhalsband für dich als Katzenhalter eine sehr einfache, unaufwändige Lösung, bedenke jedoch, dass ein Halsband für deine Samtpfote leicht zur Gefahr werden kann.

Dadurch, dass unsere Katzen es lieben, überall umherzustreifen, zu spielen und zu klettern, kann es sehr schnell dazu kommen, dass sich dein Liebling mit dem Halsband irgendwo verfängt, oder hängen bleibt. Es kann so zu Druckstellen, Schnittverletzungen, Quetschungen und im schlimmsten Fall zum Strangulieren mit tödlichem Ausgang kommen.

Der Deutsche Tierschutzbund warnt Katzenhalter davor, ihren Fellknäulen Halsbänder anzulegen!

Welche Alternative gibt es für Zeckenhalsbänder?

Sogenannte „Spot-On-Mittel“!

Das sind flüssige Lösungen, die deinen Freigänger in der Zeckensaison prophylaktisch vor den Blutsaugern schützen sollen.

Ein solches Mittel (wie dieses Präparat von "Frontline") wird an Stellen aufgetragen, die dein Tier nicht ablecken kann – beispielsweise zwischen den Schulterblättern oder im Genick der Katze.

Die Wirkung dieser Behandlung hält etwa einen Monat lang vor. Danach musst du das Spot-On-Mittel erneut auf die Haut deines Lieblings auftragen, um den Zeckenschutz wiederherzustellen.

Muss bei Spot-On-Mitteln etwas beachtet werden?

Verwende in jedem Fall ein für Katzen geeignetes Mittel!

Anti-Zecken-Repellents existieren sowohl für Katzen als auch für Hunde, die chemische Zusammensetzung ist allerdings keinesfalls die gleiche.
Greifst du auf ein Mittel zurück, das für Hunde konzipiert wurde, kann dies für den Katzenorganismus höchstgefährlich sein!

Du siehst, auch der Aufwand, der mit Spot-On-Mitteln verbunden ist, hält sich in Grenzen und die Anwendung ist wirklich einfach.
Bist du dir unsicher, welches Mittel du verwenden sollst? Kein Problem – frag‘ am Besten einfach deinen Tierarzt, dieser hat bestimmt eine Empfehlung für dich, mit welchem Präparat du deinen Liebling zuverlässig und sicher vor Zecken schützen kannst.

Katzenseuche – Das sind mögliche Symptome

Katzenseuche

Viele Katzenbesitzer fragen sich, wie man die für unsere Samtpfoten äußerst gefährliche Katzenseuche erkennen kann. Dieser Artikel soll dir bei dieser wichtigen Frage eine Hilfe sein.

Katzenseuche

Der Virus kann im direkten Kontakt mit anderen Katzen, aber auch indirekt über die Umwelt, oder den Besitzer übertragen werden, sofern er mit anderen Katzen oder auch Katzenbesitzern in Kontakt gekommen ist. Deshalb sind auch Hauskatzen nie zu hundert Prozent sicher.

Das gilt im Übrigen auch, wenn eine Schutzimpfung gegen diese Krankheit besteht. Diese verringert zwar die Wahrscheinlichkeit einer Infektion deutlich, ist aber keine vollkommene Garantie dafür, nicht dennoch an der Katzenseuche zu erkranken. 

Mögliche Symptome der Katzenseuche sind:

  • Mattigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schmerzen
  • Erbrechen
  • Stark wässriger, häufig blutiger Durchfall
  • Fieber
  • Dehydrierung durch großen Flüssigkeitsverlust

Risikogruppen der Katzenseuche

Die Inkubationszeit der Katzenseuche beträgt 3-12 Tage.

Besonders gefährdet sind junge, ungeimpfte und solche Katzen, die ein geschwächtes Immunsystem haben - zum Beispiel durch eine Vorerkrankung, oder auch durch eine vorangegangene Operation.

Bei diesen Risikogruppen endet die Erkrankung wegen des häufig starken Durchfalls und dem damit einhergehenden großen Flüssigkeitsverlust leider häufig tödlich. Die Sterblichkeitsrate kann hier bis zu 75 Prozent betragen.

Bei älteren Katzen ist der Krankheitsverlauf eher mild, oder verläuft sogar vollkommen symptomlos.

Ab zum Tierarzt!

Wenn Symptome bei deinem Liebling auftreten, die auf die Katzenseuche passen, musst du unbedingt deinen Tierarzt zu Rate ziehen. Versuche aber nicht gleicht in Panik zu geraten. Die genannten Symptome passen auch zu vielen anderen, harmloseren Erkrankungen, oder können auch vollkommen andere Ursachen haben.

Wir wünschen dir und deiner Katze alles Gute – bleibt gesund!

Gleich kratzt dich deine Katze – Das sind Anzeichen!

Zeichen, dass deine Katze kratzt

Katzen können echten Diven sein. Einerseits lieben wir sie ein Stück weit dafür, andererseits kann es manchmal aber auch schnell schmerzhaft werden.

Zeichen, dass deine Katze kratzt

Die Stimmung unserer Fellnasen kann blitzartig vom glücklichen Schmusekätzchen in eine verärgerte Raubkatze umschlagen. Die Fähigkeit, zu erkennen, wann deine Katze wütend ist, ermöglicht es dir zu verstehen, wann es besser ist, sich zurückzuziehen, deine Katze in Ruhe zu lassen und ihr den nötigen Freiraum zu geben.

Eine genervte Katze weiter zu piesacken, ist nicht nur unschön für das Tier, sondern auch nicht ungefährlich für dich. Achte deshalb immer auf die folgenden Warnsignale:

1. Unruhiger Schwanz

Katzenschwänze sind sehr aussagekräftig, aber oft auf eine subtile Weise. Ein Schwanz, der schnell hin und her wackelt, insbesondere wenn er dabei niedrig gehalten wird, kann auf eine gereizte Stimmung hinweisen

2. Aggressive Geräusche

Das ist sicherlich das auffälligste Signal. Gib deiner Katze Raum, wenn sie faucht, knurrt oder ein hohes, aber leises Brummen von sich gibt. Diese Geräusche sind eine Warnung an dich und bedeuten nichts anderes als: "Lass mich in Ruhe!"

3. Flache Ohren

Wenn eine Katze sauer wird, macht sie ihre Ohren flach. Entweder legt sie diese in Richtung Hinterkopf, oder in einer eher seitlichen Position am Kopf an. Diese Zeichen ist für dich kaum zu übersehen.

4. Augensignale

Verengte Pupillen oder zugekniffene Augen können auf Wut hinweisen. Augensignale sind mit am schwersten zu deuten, da die Augen deiner Katze von vielen Faktoren beeinflusst werden können. Auf der einen Seite ist die Pupillengröße ein wichtiger Indikator für die Stimmung des Vierbeiners, auf der anderen Seite reagieren diese aber – genau wie beim Menschen – ganz simpel auf die Helligkeit der Umgebung. Deshalb: Nimm die Augen wahr, deute sie aber immer im Gesamtkontext.

5. Körpersprache

Du erhältst wertvolle Informationen, wenn du die Körperhaltung deiner Katze beobachtest. Eine wütende Katze zeigt oft einen gewölbten Rücken mit aufgestelltem Fell um größer auszusehen, oder sie macht sich flach und verharrt knapp über dem Boden. Das ist die Angriffsposition und ein klares Signal für dich, dich schleunigst zurückzuziehen.

6. Kratzen

Spätestens wenn deine Katze ein Kratzen andeutet oder tatsächlich schon leicht kratzt, solltest du dieses Signal als Warnung verstehen und dem Vierbeiner seine Ruhe lassen. Zum Einen, um zu verhindern, dass dich deine Katze in Zukunft nicht eine Zeit lang vollständig meidet, zum Anderen weil es sonst sehr schnell richtig schmerzhaft für dich werden kann.


Grenzen achten

Auch wenn unsere Stubentiger manchmal launisch sind, lassen wir uns sicher nicht die Freude daran nehmen, mit unserer Katze zu schmusen und sie mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. Immerhin benötigen auch wir Menschen von Zeit zu Zeit einfach unsere Ruhe, oder haben einen schlechten Tag. Wenn du auf die genannten Warnsignale im Umgang mit deinem Liebling achtest, entgehst du in Zukunft aber vielleicht der ein oder anderen vollkommen unnötigen Kratzspur.

Katzen-Fun-Facts – Wusstest du das schon?

Katzen Fun Facts

Katzen sind faszinierende Lebewesen und die meisten Katzenliebhaber wissen schon jede Menge über ihre Vierbeiner. In diesem Artikel lernst du aber fünf Dinge über die Samtpfoten, die du aber bestimmt noch nicht wusstest.

Katzen Fun Facts

1. Bei Katzen kann eine "Menschenallergie" auftreten 

Hustet deine Katze häufig? Du könntest der Grund dafür sein.
Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 nimmt das Asthma der Katze - von dem unter 200 Katzen eine betroffen ist - dank des menschlichen Lebensstils zu.
Da Katzen häufiger im Haus gehalten werden, sind sie anfälliger für Entzündungen ihrer Atemwege, die durch Zigarettenrauch, staubige Häuser, menschliche Schuppen, Pollen und einige Arten von Katzenstreu begünstigt werden.
In seltenen Fällen kann der Mensch sogar Krankheiten wie die Grippe auf sein Haustier übertragen.

2. Das Gehirn einer Katze ist komplexer als das eines Hundes

Sicher, ihr Gehirn ist klein und macht nur 0,9 Prozent ihrer Körpermasse aus. Aber laut Psychology today, "hat das Gehirn von Katzen eine faszinierende Struktur, die etwa zu 90 Prozent der unseren ähnlich ist".
Die Großhirnrinde - der Teil des Gehirns, der für die kognitive Informationsverarbeitung verantwortlich ist - ist bei Katzen komplexer als bei Hunden. Dazu kommt, dass Katzen etwa 300 Millionen Neuronen haben, verglichen mit 160 Millionen bei Hunden.
Einige Untersuchungen deuten zwar darauf hin, dass Hunde etwas schlauer sind als Katzen, das ist aber abhängig vom untersuchten Bereich und bestimmten Fähigkeiten. Zumindest die Zahlen sprechen nämlich eine andere Sprache.

3. Katzen schnurren nicht nur, wenn sie glücklich sind

Katzen schnurren, wenn sie zufrieden sind, das wissen wir alle. Aber sie schnurren darüber hinaus auch, wenn sie gebären, krank sind, stillen und sogar wenn sie verletzt sind. Wissenschaftler sind sich nicht ganz sicher, warum, aber sie haben einige Ideen.
"Katzen schnurren sowohl beim Einatmen als auch beim Ausatmen mit einem konstanten Muster und einer Frequenz zwischen 25 und 150 Hertz", schreibt Leslie A. Lyons, Assistenzprofessorin an der School of Veterinary Medicine an der University of California.
Klangfrequenzen in diesem Bereich können die Knochendichte verbessern und die Heilung fördern.

4. Katzen können „süß“ nicht schmecken

Katzen sind nicht an süßen Dingen interessiert, weil das Gen, das für einen Teil des süßen Geschmacksrezeptors zuständig ist, einen Defekt aufweist.
Der Rezeptor enthält zwei sogenannte Protein-Untereinheiten, T1R2 und T1R3, die jeweils von einem separaten Gen kodiert werden. Der Defekt tritt am T1R2-Protein bei Hauskatzen sowie bei Geparden und Tigern auf, was es diesen Vierbeinern unmöglich macht, süß zu schmecken.
Dieser Umstand schützt Katzen allerdings nicht davor, von Katzenfutter, dem Zucker zugesetzt ist, süchtig werden, was sich viele Futterhersteller zu Nutze machen.

5. Katzen faken Krankheiten

Manchmal können auch gesunde Katzen Symptome von Krankheiten aufweisen - beispielsweise Pinkeln neben das Katzenklo, Erbrechen oder verminderter Appetit. Und zwar häufig dann, wenn es eine Änderung in ihren Routinen gibt.
Laut einer US Studie aus dem Jahr 2011 wählen Katzen bewusst "kränkelnde" Verhaltensweisen, um gegen Veränderungen ihres gewohnten Lebens zu protestieren. Etwa wenn die Fütterung umgestellt wurde, oder das Umfeld – zum Beispiel durch einen Umzug – gewechselt wurde.
Jedoch solltest du jedes Anzeichen einer Krankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Gang zum Tierarzt ist das einzig Richtige, wenn unklar ist, ob deine Katze wirklich krank ist oder nicht.

Das richtige Katzenfutter – BARF oder Dose?

Katze Barf oder Dose

Katzen sind fast reine Carnivoren. Kurz gesagt bedeutet das, dass sie Fleisch fressen müssen, um zu überleben. Da würde es sich doch anbieten, einfach das Futter selbst (roh) herzustellen. Oder ist vielleicht das Futter aus der Dose doch die sinnvollere Alternative?

Katze Barf oder Dose

Katzen brauchen in ihrer Ernährung nicht unbedingt Gemüse und Kohlenhydrate. Tatsächlich können sie Kohlenhydrate sogar nur in kleinen Mengen verarbeiten. Stattdessen ernähren sich Katzen von proteinreichen, feuchten Nahrungsmitteln, die reich an Substanzen sind, die nur in Fleisch vorkommen. Dazu gehören Aminosäuren wie Taurin, Fettsäuren und andere essentielle Vitamine und Mineralien.

Darf Katzenfutter gekocht werden?

Befürworter von Rohkostdiäten sagen, dass das Kochen von Fleisch diese Vitalstoffe verändert oder verringert. Sie plädieren für eine biologisch angemessene Ernährung, die genau nachahmt, was eine Katze in freier Wildbahn fressen würde.
Daher auch der Name „BARF“ was für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ steht.

Im Allgemeinen jagen und fressen Katzen in freier Wildbahn Nagetiere und andere kleine Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten und sogar Reptilien.
Wenn du darüber nachdenkst, deiner Katze rohes, selbst hergestelltes Futter anzubieten, geht es darum, das natürliche Futter aus der Natur möglichst nachzuempfinden.
Dafür musst du aber natürlich nicht auf die Jagd nach Mäusen, Amseln und Heuschrecken gehen, beispielsweise Rindfleisch kann eine Futter-Option sein.

BARF als einzig sinnvolle Lösung?

Es gibt viele Kontroversen um Rohkostdiäten für Haustiere. Diejenigen, die diese Ernährungsform unterstützen, schreiben ihr viele Vorteile zu: Das Fell glänzt, die Zähne bleiben sauberer, Übergewicht wird verhindert und der allgemeine Gesundheitszustand der Tiere ist besser.

Diese Behauptungen scheinen durchaus Sinn zu machen. Denn genau wie beim Menschen hat auch bei Katzen eine gesunde und möglichst natürliche Ernährung positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

Dem entgegen stehen der verhältnismäßig größere Aufwand, der nötig ist, um das Futter selbst herzustellen und das Risiko unzureichender Hygiene, das Salmonellen oder Coli-Bakterien begünstigen und eine ernsthafte Gefahr für das Haustier darstellen kann.  

Wissen, was drin steckt...

Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, nur frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu verwenden.

Ein wichtiger Hinweis:
Rohes Schweinefleisch ist grundsätzlich tabu für deine Katze!
Durch den Verzehr dieses Nahrungsmittels können sich Katzen mit dem schädlichen "Aujeszky-Virus" infizieren, der zu einer unheilbaren Gehirn- oder Rückenmarksentzündung der Tiere führen kann

Wem Aufwand oder Risiko für BARF zu hoch sind, der greift auf Dosenfutter zurück, sollte aber darauf achten, dass diesem möglichst wenig oder noch besser gar kein Getreide und vor Allem kein Zucker zugesetzt sind.

BARF oder Dose bleibt natürlich letztendlich jedem selbst überlassen und ist nicht zuletzt eine Frage des Aufwandes. In jedem Fall schadet es aber nicht, sich Gedanken darüber zu machen, was man seiner Katze füttert. Es geht um nichts weniger als die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres geliebten Vierbeiners.

7 Katzen für Allergiker – Rassen mit und ohne Fell

Katzen für Allergiker

Viele Menschen wünschen sich einen Begleiter auf vier Pfoten, leiden aber an einer Katzenallergie. So wird der Traum von der eigenen Samtpfote häufig vorschnell begraben. Und das zu Unrecht, denn auch für Allergiker gibt es diverse Optionen.

Katzen für Allergiker

Katzenallergie ≠ Katzenhaarallergie

Zunächst einmal gilt es zu verstehen, dass eine „Katzenhaarallergie“, welche häufig als Synonym für die „Katzenallergie“ verwendet wird, nicht Dasselbe ist.

Dieser Fehler resultiert aus der Annahme, dass die Katzenhaare verantwortlich für die Allergien sind, was aber nicht der Fall ist. Die wahre Ursache der Katzenallergie ist ein Eiweißstoff - das sogenannte "Fel d1 -Protein" - der über Haut, Speichel und Urin der Katze ausgeschieden wird.

Sich als Katzenallergiker eine haarlose Katze anzuschaffen, ist somit auch kein Garant dafür, keine Probleme mit Allergiebeschwerden zu bekommen. Im Umkehrschluss bedeutet das wiederum aber auch, dass es viele schöne, flauschige Fellnasen gibt, die sich auch für Allergiker eignen.

Sehen wir uns ein paar interessante Rassen an:

1. Balinesenkatze

Oft als "langhaarige Siamkatze" bezeichnet, mutet die Balinesin auf Grund ihres Haarkleides wie ein äußerst unwahrscheinlicher Kandidat für eine hypoallergene Katzenrasse an. Aber es ist eine der Rassen, die Fel d1-Protein in geringerem Maß produzieren als andere Katzen und damit auch weitaus weniger allergische Reaktionen hervorrufen.

2. Orientalisch Kurzhaar Katze

Sie gilt als nicht allergene Katze, ist aber auf Grund ihres dominanten, eigenwilligen Charakters eher für Personen geeignet, die bereits Erfahrung mit Katzen sammeln konnten. Wie bei jeder anderen Kurzhaar Katzenart ist es auch für den Orientalen ratsam, ihn mit regelmäßigen Bürsteinheiten zu verwöhnen, um Hautschuppen wirklich auf ein Minimum zu reduzieren.

3. Sphynx Katze

Die haarlose Sphynx ist die Katze, die am häufigsten ins Spiel gebracht wird, wenn es darum geht, eine hypoallergene Katzenrasse zu finden. Haarlos zu sein bedeutet jedoch nicht, dass sie keinerlei Pflege bedarf - im Gegenteil. Die Sphynx muss häufig gebadet werden, um die gummiartige Ansammlung von Ölen auf ihrer Haut zu entfernen. Zudem müssen auch ihre großen Ohren regelmäßig vorsichtig gereinigt werden.

4. Sibirische Katze

Genau wie die Balinesin trägt auch die Sibirierin ein mäßig langes Fell. Trotz des Haarkleids zählt sie auf Grund der unterdurchschnittlichen Enzymwerte im Speichel dennoch zu den hypoallergenen Katzenarten. Vielerlei Quellen ist zu entnehmen, dass gut 75 Prozent der Katzenallergiker keine Reaktion auf den Sibirier zeigen.

5. Orientalisch Langhaar Katze

Die Orientalisch Langhaar Katze - auch Javanese genannt - ist das Pendant der bereits genanten Orientalisch Kurzhaar Katze, eben mit halblangen statt kurzen Haaren. Der Mangel an Unterwolle führt bei dieser Katzenart zu weniger Allergenen. Die Pflege des Javanesen gestaltet sich zwar sehr einfach, sie benötigt jedoch viel Aufmerksamkeit von ihrem Halter, da sie sich nur ungern alleine beschäftigt.

6. Devon Rex Katze

Von den beiden Rex-Katzen hat die Devon sowohl kürzeres als auch weniger Fell. Die Pfoten und Ohren der Devon Rex müssen häufig vom gebildeten Ölfilm befreit werden, Vollbäder benötigt sie aber - anders als Sphynx oder Cornish Rex - wesentlich seltener.

7. Cornish Rex Katze

Die Cornish Rex benötigt - wie bereits erwähnt - mehr Pflege als die Devon Rex. Regelmäßige Bäder sind ein Muss, um die Ölbildung auf ihrer Haut zu mildern. Dafür belohnt sie ihren Halter mit viel Liebe und Anhänglichkeit und ist wegen ihrer Genügsamkeit eine optimale Hauskatze.

Solltest du dich für eine Sphynx, oder eine der Rex Katzen entscheiden, achte unbedingt darauf, diese von einem seriösen, erfahrenen Züchter zu holen, bei dem die Gesundheit und das Wohl der Tiere an erster Stelle stehen.
Leider werden diese Rassen häufig mit Qualzucht in Verbindung gebracht, da es immer wieder vorkommt, dass den Katzen die Tasthaare fehlen - das darfst du auf keinen Fall unterstützen, da solche Tiere ihr Leben lang darunter zu leiden haben!
Statt ständiger Bäder kann es außerdem eine gute Alternative sein, die Haut dieser Katzenrassen ab und an lediglich mit einem weichen, feuchten Tuch von der Ölschicht zu befreien - das ist hautschonender für die Tiere. 

Katzenallergiker müssen also nicht auf die Gesellschaft eines Stubentigers verzichten. Die Auswahlmöglichkeiten sind zwar geringer als für Nicht-Allergiker, aber trotzdem gibt es genügend haarige und weniger haarige Begleiter, die in Frage kommen.

Diät für Katzen – So speckt dein Vierbeiner ab!

Diät für Katzen

Je nach Größe und Rasse einer Katze hat jede ein individuelles Optimalgewicht, das für ein langes und gesundes Leben förderlich ist. Insbesondere Tierhalter mit übergewichtigen Katzen sollten auf die richtige Ernährung der eigenen Samtpfote ein besonderes Augenmerk legen, da diese von größter Bedeutung ist. Deshalb möchten wir dir in diesem Artikel hilfreiche Informationen geben, wie du deine Katze wieder in Topform bringst.

Diät für Katzen

Zunächst: Gewichtszunahme vermeiden

Zunächst zwei einfache, aber hilfreiche Stellschrauben, die dir dabei helfen können, eine Gewichtszunahme bei deiner Samtpfote zu vermeiden:

Füttere Leckerlis nur in Maßen

Es ist schwer für eine Katze, ein Leckerli abzulehnen. Da diese in der Regel klein sind, merken viele Besitzer nicht, wie viele zusätzliche Kalorien sie ihrer Katze zuführen. Genau wie beim Menschen immer mal wieder ein Stückchen Schokolade zwischendurch zu Übergewicht führen kann, gilt das gleiche für Katzen und ihre Leckerlis. Die Menge macht’s!

Achte auf gesundes Futter

Katzen sind absolute Carnivoren. Das bedeutet, dass die Ernährung einer Katze nur dann optimal sein kann, wenn sie auf Fleischbasis erfolgt. Fleisch liefert die Aminosäuren und Vitamine, die Katzen brauchen, um gesund und munter zu bleiben. Stelle sicher, dass deine Katze nur ausgewogenes, hochwertiges Futter frisst, das ihren biologischen Bedürfnissen entspricht. Das kann positiv zu der Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts beitragen. Insbesondere sollten im Frischfutter kein Getreide, keine unnötigen künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe und vor Allem auch kein Zucker enthalten sein, was leider häufig der Fall ist. Gesund ist Trumpf!

Welche Möglichkeiten für Diäten bei Katzen gibt es? Sehen wir uns zwei Beispiele an:

Auf besonders proteinreiche Ernährung setzen

Proteinreiche Ernährung eignet sich insbesondere für Katzen, die über einen längeren Zeitraum und langsam abnehmen müssen.
Eiweißreiche Diäten enthalten Carnitin, eine Aminosäure, die Katzen benötigen, um Fettreserven in Energie umzuwandeln. Während es im Überfluss in Tierfleisch vorkommt, fehlt vielen Pflanzen (wie z.B. Weizen) – die insbesondere in vielen Trockenfuttern für Katzen enthalten sind - das Carnitin, das Katzen brauchen. Besonders fettarm und eiweißreich ist beispielsweise auch Hühnerbrust.

Die Methode der geplanten Fütterung

Einer Katze beizubringen, sich an einen Futterplan zu halten, ist einfacher, als die meisten Leute denken. Was du dafür kennen musst, ist die richtige Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag braucht. Diese variiert je nach Größe, Alter, Rasse und gesundheitlicher Konstitution der Katze. Als Ausgangsbasis benötigt eine durchschnittliche Hauskatze etwa 150-200 Kalorien pro Tag, was etwa einer Dose eines typischen Katzenfutters, oder etwa einer halben Tasse Trockenfutter entspricht.

Sobald dein Tierarzt das richtige Gewicht und die optimale Futtermenge für deine Katze bestimmt hat, ermöglicht dir die Methode der geplanten Fütterung, die Menge an Futter, die deine Katze jeden Tag zu sich nimmt, schrittweise zu kontrollieren.
Deine Katze sollte über den Tag verteilt zwei- bis viermal täglich mit einer bestimmten Portion an Futter versorgt werden, welche dann jeweils in einer Mahlzeit verzehrt werden soll. Die Portiongrößen werden im Laufe der Zeit so angepasst und reduziert, dass zu guter Letzt eben nur noch die vom Tierarzt festgelegte, optimale Futtermenge von deiner Katze aufgenommen wird.

Fazit

Da jeder Katzenbesitzer seinem Vierbeiner die richtige Ernährung bieten und dadurch sicherstellen will, dass er aktiv und gesund bleibt, hoffen wir, dass dir dieser Beitrag ein wenig dabei helfen kann, Übergewicht bei deinem Stubentiger zu vermeiden, oder es wieder in den Griff zu bekommen.